Die Diagnose der Osteoporose ist mit Hilfe der Knochendichtemessung sehr leicht durchführbar. Eine Messung der Knochendichte mittels DXA-Gerät gilt als anerkannte Methode zur Diagnosestellung. Es wird sowohl an der Lendenwirbelsäule als auch an den Hüftknochen mittels DXA-Verfahren die Knochendichte gemessen. Die Gefahr eines Knochenbruchs ist an diesen beiden Stellen bei einer Osteoporose am größten.

Wird meßtechnisch eine Osteoporose diagnostiziert, erfolgt durch eine Blutuntersuchung eine weiter Untersuchung auf spezielle Formen der Osteoporose oder ob eine andere Erkrankung ursächlich ist.

Abhängig vom Befund wird auch die Lenden- und Brustwirlbelsäule geröngt.

Von all diesen erhobenen Befunden hängt die weitere Behandlung ab.



DXA ist die Abkürzung des englischen Begriffes „Dual X-ray Absorptiometrie.“

Es handelt sich dabei um eine Bestimmung des Mineralgehalts des Knochens mit Hilfe der Röntgentechnik.

Die Strahlenbelastung liegt bei 1-5ySv und damit weit unterhalb der Höhenstrahlung wie z.B. bei einen Transatlantikflug.

Die Messung der Knochendichte dauert ca. 15 Minuten. Ein Meßarm fährt langsam über die Wirbelsäule und den Schenkelhals hinweg. Die Messung erfolgt ohne jegliches Einspritzen von Kontrastmittel. 


Empfehlung: DXA Gesamt-LWS und Gesamt-Femur, Für die Beurteilung ist der niedrigste Messwert der Gesamtareale ausschlaggebend. Bei multiplen typischen osteopor. WK-Frakturen im Röntgen ist ein Verzicht auf eine Knochendichtemessung vor Therapieeinleitung möglich (A-D)

   

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