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Hintergrund Gangstörungen stellen bei älteren Patienten eine eigenständige funktionelle Einschränkung mit prädiktiver Aussagekraft für komplikative Veräufe. Gleichzeitig sind multimodale Interventionen nachgewiesen wirksam. Um in den Bereichen der Aktivitäten des täglichen Lebens wie instrumentellen Aktivitäten des täglichen Lebens eine Selbständigkeit zu erreichen ist gleichzeitig ein gewisses Maß an Mobilität notwendig. Die Mobilitätstests nach Tinetti sowie der Timed up&go Test nach Podsiadlo ergänzen sich in der Diagnostik und liefern Hinweise auf geeignete Interventionen.
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Handlungsanleitung Mobilitätstest nach Tinetti Der Untersucher gibt dem Probanden nacheinander die Aufforderungen aus dem Fragebogen. Dabei ist auf eine ausreichende Sicherung des Patienten zur Vermeidung eines Sturzes zu achten • Die Prüfung von Stand und Balance beinhaltet die Einzelschritte Aufstehen, Stehen in den ersten Sekunden, Stehen mit geschlossenen Augen, Drehen auf der Stelle und wieder Hinsetzen. • Weiter wird die Standfestigkeit des Probanden durch mehrere leichten Stöße gegen die Brust überprüft. Der Untersucher sollte bei diesem Manöver in unmittelbarer Nähe des Probanden sein. • Beim Aufstehen soll beurteilt werden, ob dies dem Probanden beim ersten Anlauf gelingt oder ob er z.B. die Armlehne des Stuhles als Stütze braucht. • Beim Stehen ist es wichtig, ob die Testperson einen Halt benötigt und ob die Füße geschlossen sind. • Zur Beurteilung des Gehens wird das Gangbild nach Schrittauslösung, Schrittlänge, Schritthöhe, Schrittsymmetrie, Gangkontinuität, Wegabweichung, Schrittbreite und Rumpfstablität analysiert. Ergebnisinterpretation Maximal sind 28 Punkte erreichbar, ab 20 Punkten besteht ein deutliche erhöhtes Sturzrisiko.
(Anleitung gemäß Arbeitsgruppe Geriatrisches Assessment)
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Druckbare Version
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Timed up and go Test
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